27-11-09:

Innovationen fürs bergische Großstädtedreieck gesucht

Am Ende sollen fertige Produkte stehen - mindestens zwei Prototypen, hergestellt von der Solinger Lebenshilfe, die im Solinger Südpark gerade ihre neue Werkstatt baut.


Bevor etwas in die Hand genommen werden kann, rauchen aber die Köpfe: Am nächsten Mittwoch kommen Kreative, Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker zum "Zukunftsforum" in den ehemaligen Solinger Hauptbahnhof. 91 Anmeldungen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid haben die Veranstalter, Bergische Entwicklungsagentur und Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt, schon.

 

Sie stehen hinter dem Projekt "Bergischer ThinkTank" - der Denkfabrik, die beim "Create.-NRW-Wettbewerb 2008" als regionales Schlüsselprojekt ausgezeichnet wurde. Ziel: Kreativwirtschaft und Industrie sollen gemeinsam Innovationen hervorbringen. Untertitel des Zukunftsforums: "Neues Denken schafft neue Märkte".

 

Knapp 550 000 Euro lassen sich das Land und die EU (zusammen 80 Prozent) sowie die lokalen Projektträger und -partner die Denkfabrik kosten. Sie soll bis Sommer 2012 in Betrieb bleiben, wird von Dr. Mira Stock (Sanierungsgesellschaft) und Oliver Francke (Entwicklungsagentur) koordiniert. Im Forum Produktdesign referieren am 2. Dezember Dipl.-Designer Dorian Kurz und Prof. Dr. Thomas Müller-Kirschbaum, Leiter Forschung und Entwicklung bei Henkel. Prof. Dr. Lutz Becker moderiert. Ob und wie erfolgreich das Zukunftsforum ist, misst Professor Dr. Paul J. J. Welfens von der Uni Wuppertal.

 

Für Organisator Francke ist das Ziel klar: "Wir müssen Themenschwerpunkte festlegen. Wo drückt der Produktschuh? Welche Kompetenzen haben wir?" Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Bergischen Entwicklungsagentur: "Wir können weit mehr, als wir im Moment darstellen. Aber was führt uns tatsächlich zum Erfolg? Wir müssen die Kräfte in der Region bündeln." Auf das Forum folgen zwei mit 10 000 Euro dotierte Wettbewerbe, die fertige Produkte hervorbringen sollen.






Quelle:

RGA vom 27.11.09

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